Future Boy Conan

"Future Boy Conan" hat mich zunächst an "Heidi" erinnert, was wohl daran liegt, dass beides Werke von Miyazaki Hayao sind. Der Junge "Conan" lebt aber nicht in den Alpen, sondern auf einer kleinen Insel, auf der vor einigen Jahren eine Rakete mit Menschen abstürzte, die der Vernichtung der Erde durch einen mit "supermagnetischen" Waffen geführten Krieg zu entkommen versuchten. Conan ist einziges Kind der Überlebenden, von denen zu Beginn der Geschichte bereits nur noch sein Großvater lebt. Conan und sein Großvater wissen nicht, ob es überhaupt noch andere Überlebenden auf der Erde gibt, doch mit der Anschwemmung eines Mädchens, welches die beiden gesund pflegen, und der Ankunft zweier bewaffneter, uniformierter Bürger aus einer Stadt namens "Industria" beginnt Conans gefährliche Reise durch die Welt.

Obwohl die Serie nicht im Detail die Schrecken eines alleszerstörenden Weltkrieges zeigt, muss man an unserem derzeitigen Umgang mit der Welt zu zweifeln anfangen, nachdem man diese Serie gesehen hat.

Die Erstausstrahlung fand im Jahre 1978 in Japan statt, und die Serie wurde bereits in viele Sprachen übersetzt, jedoch noch nie im deutschen Fernsehen gezeigt.


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